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Leider ist die Saison auch schon wieder zu Ende. Wir danken allen, die uns dieses Jahr besucht haben. Bis 26.12. hat unser Kletterwald in Vaterstetten noch am Wochenende geöffnet.

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Unterwegs im Kletterwald Prien am Chiemsee

Unterwegs im Kletterwald Prien am Chiemsee

samy ganz 01Mein Name ist Samy vom Stamm der Sciurus!

Du fragst Dich sicher, wie ich hierher kam…

Schon als ich noch ein ganz kleiner Indianer war, erzählte mir mein Ururgroßvater weiser Hase, Stammesältester unseres Stammes der Sciurus, spannende Geschichten. Eine davon begleitete mich bis heute….

Ich war damals schon ein kleiner, frecher Indianer, der nur Flausen im Kopf hatte. Ich tobte den ganzen Tag, kletterte auf den höchsten Baum und machte nur Unfug. Draußen in der Natur, unter der Obhut des Stammes gab es einiges zu erleben. Und wenn ich abends völlig erschöpft in unser Tipi zurückkehrte, lauschte ich zu gern den Geschichten meines Ururgroßvaters. Oft schlief ich auf seinem Schoß ein und träumte noch die ganze Nacht von seinen Abenteuern.

Als mein Ururgroßvater noch jung war, bereiste er die ganze Welt. Er erzählte von den vielen bunten Farben Indiens, den lustigen Tieren Australiens, den hohen Bäumen Kanadas und der eisigen Kälte Sibiriens. Doch über ein Land sprach er noch häufigsten. In diesem Land ist der Himmel strahlend blau und die Wiesen schillern in einem saftigen Grün. Es gibt viele Berge, die höher sind als jeder Baum, den mein Ururgroßvater kannte. Auf einer seiner Reise durch das Land lernte er einen König kennen. Sein Name war Ludwig und er nahm meinen Ururgroßvater eine Zeit lang bei sich auf. Er zeigte Ihm das weite Land und das Dach der Welt. Mein Ururgroßvater durfte sogar eine Zeit lang in dem Schloss von König Ludwig leben. Der König hatte sein Schloss auf einer kleinen Insel inmitten eines riesigen Sees erbauen lassen. Ludwig sprach oft davon, dass er Angst davor habe, etwas könnte ihm und seinem Schloss passieren und daher habe er den Platz auf dieser Insel gewählt. Der König war nur selten im Schloss und genoss dort die Ruhe. Die meiste Zeit verbrachte er jedoch in der großen Stadt und regierte über das Land. Der Gedanke, dass dem Schloss etwas zustoßen könne, quälte ihn aber dennoch immer wieder. So beschloss mein Ururgroßvater, als Dank für die Unterkunft, für alle Zeit auf das Schloss von König Ludwig aufzupassen. Von diesem Tag an konnte der König wieder ruhig schlafen.

So geschah es, dass mein Ururgroßvater, nicht weit von dem Schloss und noch ganz nah am See, eine tolle Stelle fand, von der aus man das gesamte Anwesen des Königs im Blick hatte: Prien am Chiemsee. Von nun an saß er dort Tag und Nacht in der Krone eines hohen Baumes. Bei Sonnenaufgang funkelte das Wasser und das Schloss wurde von den schwachen Sonnenstrahlen in ein zartes Gelb getaucht. In der Nacht konnte er viele Sterne sehen, die noch viel heller leuchteten als jene, die er von zuhause kannte.

Mein Ururgroßvater schwärmte immer von dieser Zeit. Wenn er darüber erzählte, dann begannen seine müden Augen zu funkeln.

Doch irgendwann war mein Ururgroßvater zu alt, um auf das Schloss aufzupassen. Er hatte von Tag zu Tag mehr Mühe, sich in den Baumkronen fortzubewegen. So entschied er sich dazu, zurück zu seinem Volk zu kehren. Aber ein Indianer des Volkes Sciurus bricht sein Versprechen niemals. Was einmal versprochen wird, das hat ein Leben lang Geltung. Anstelle meines Ururgroßvaters sollte sein Sohn das Versprechen weiter erhalten. Und so wurde es Tradition, dass immer der älteste und stärkste Sohn des Stammes auf die lange Reise nach Prien am Chiemsee geschickt wurde, um dort auf das Schloss aufzupassen.

Ich liebte die Geschichten meines Ururgroßvaters und träumte davon, auch einmal in jenes schöne, ferne Land zu reisen und meine eigenen Abenteuer zu erleben. Als ich alt und stark genug war, machte ich mich auf den Weg.

Als ich dann nach meiner eigenen langen und krägtezehrenden Reise endlich in dem Land mit dem strahlend blauen Himmel und den grün schillernden Wiesen ankam, fand ich sofort die Stelle mit den hohen Bäume, von denen aus man einen guten Blick auf das Schloss hat. Aber ich fand noch etwas anderes, sehr spannendes im Wald vor: Vor einiger Zeit wurde hier ein toller Kletterwald gebaut. Diesen musste ich natürlich sofort erkundigen und das machte mir riesig viel Spaß.

Ich wusste schon dass der König gestorben war. Doch trotzdem führen wir die Tradition weiter fort. Also bin ich hier, tobe tagsüber im Kletterwald herum und bewache nachts das Schloss.

Du fragt Dich sicher auch, wie ich dann von hier aus in den Münchner Wald zum Kletterwald Vaterstetten kam... Das geschah so:

Eines Abends war der See ruhig und die Vögel zwitscherten noch die letzten Abendgesänge, bevor die Sonne endgültig am Horizont verschwand. Es war kein aufregender Abend und so beschloss ich im Kletterwald ein wenig in den Baumkronen herumzutollen. Ich sprang von Ast zu Ast und huschte über das Blättermeer. Plötzlich stoppte ich, weil mir ein kleines Baumloch auffiel. Dieses Loch war mir zuvor nie aufgefallen und nun weckte es meine Neugier. Ich sprang mit einem großen Satz auf den daneben stehenden Baum. Langsam kletterte ich den Stamm hinauf zu dem kleinen Loch. Ich war vorsichtig, denn es konnte ja sein, dass das Loch von einer Vogelfamilie bewohnt war. Ich blieb kurz vor der Höhle stehen und lauschte. Es war still, es war scheinbar niemand darin. Mit vorsichtigem Blick steckte ich meinen Kopf in das Dunkel. Das Baumloch war leer. Als ich schon wieder verschwinden wollte, fiel mir eine kleine Papierrolle auf. Sofort packte ich das Pergament und rollte es aus…

Ich las und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das war eine Schatzkarte. Unterzeichnet von meinem Ururgroßvater. Darauf waren Wege gezeichnet. Manche waren kaum mehr zu erkennen, andere hingegen sehr deutlich gekennzeichnet. Langsam wurde mir klar was ich gerade in meinen Pfoten hielt.

Es war die Schatzkarte, auf der die Nussschmugglerpfade zu dem großen, geheimen Schatz gekennzeichnet waren. Mein Ururgroßvater hatte schon einmal etwas davon erzählt. Er musste diese Wege entdeckt und daraufhin die Karte gezeichnet haben.

Die Nussschmugglerpfade wurden zu Zeiten von König Ludwig genutzt. Dort konnten Eichhörnchen aus dem gesamten Land verbotene, exotische Nüsse schmuggeln, ohne dabei entdeckt zu werden. Die Pfade waren gefährlich und konnte nur bei Nacht genutzt werden, da man tagsüber drohte entdeckt zu werden. Über Jahrhunderte hinweg schmuggelten viele Eichhörnchen noch viel mehr ihres geheimen Gutes und nahmen dabei gefährliche Abhänge, dunkle Wälder und reißende Flüsse in Kauf.  Heute sind die Schmuggelpfade nur noch an manchen Stellen zu erkennen. Nur aus alten Sagen und Übermittlungen kann man nachvollziehen, welche Hürden meine Vorfahren auf sich nehmen mussten. Die Karte machte mich neugierig und so machte ich mich auch auf die Suche nach den geheimen Pfaden.  Ich wanderte lange Zeit durchs Land und fand einige Pfade. Sie waren gefährlich. Oft verirrte ich mich, weil die Karte an manchen Stellen ausgeblichen war und doch kam ich an meinem Ziel an.

Dort, wo der Pfad endete, hatten die Schmuggler einen Stützpunkt errichtet. Hier erhielten die erschöpften Wanderer warme Getränke und eine Mahlzeit, um sich von der langen beschwerlichen Reise zu erholen. Hier wurden auch die geheimen verbotenen Nüsse in eine kleine Höhle getragen, damit sie keiner finden konnte. Irgendwo auf dem Anwesen des Stützpunktes war ein kleiner, geheimer Eingang versteckt. Dieser führte in die Höhle, in der all die Köstlichkeiten verborgen lagen. Der Eingang zu dem Schatz der Schmuggler war so geheim, dass man ihn nur sehr schwer finden konnte. Wenn man danach suchte, wurde man immer von den anderen Eichhörnchen beobachtet, welche hoch oben in den Ästen saßen.

Ich gesellte mich zu ihnen und konnte von dort aus das weite Land und die geheimen Routen, die ich zuvor gegangen war, gut erknnen.

Heute befindet sich an dem Ende des Hauptschmugglerpfades ein großer Kletterwald, ganz in der Nähe der großen Stadt, in die die Schmuggler schon damals ihre Beute an die Städter und deren Familien verteilten. Der „Münchner Wald“ soll an die Schmuggler und deren mühsame Reisen auf den geheimen und gefährlichen Ruten durch die Baumwipfel erinnern. Auch die Höhle, mit all den verbotenen Nüssen, gibt es noch. Doch der Eingang liegt so versteckt, das ihn kein Mensch bisher finden konnte. 

So bin ich hierher, in den Münchner Wald nach Vaterstetten gekommen. Nach langem suchen habe ich den Schatz schließlich doch noch gefunden, aber natürlich verrate ich Dir nicht wo er ist. Das ist das große Geheimnis von meinen Ahnen.

Aber jetzt zu Dir. Erlebe Dein ganz eigenes Abenteuer, im Kletterwald Prien am Chiemsee oder beim Münchner Wald im Kletterwald Vaterstetten. Halte die Augen nach mir offen! Ich begleite Dich gerne dabei!

 

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